Suche
  • Thomas Gawlitta

planquadrat



planquadrat ist neuer DMRE Partner


planquadrat gestaltet seit über 25 Jahren Architektur und Stadtplanung im In- und Ausland und betreut eine große Bandbreite unterschiedlicher Planungs- und Bauaufgaben. Kompetenz in einem weiten Leistungsspektrum von Wohnungsbau, Hotel, Büro bis hin zu Logistik, Datencenter und Laborgebäuden prägt das Büro. Den Schwerpunkt bilden die Themenkomplexe Stadtplanung, neue Arbeitswelten, Wohnkonzepte, Smart Cities und hybride Immobilien sowie Handel und Logistik.




planquadrat steht für nachhaltige und resiliente Architektur und Stadtquartiere. Unsere Planung reicht vom Mobilitätskonzept über vertikale Gärten und ressourcenschonende Planung bis hin zu langlebigen Gebäudestrukturen.


https://www.planquadrat.com


planquadrat insights



planquadrat lebt die Arbeitswelt von morgen planquadrat gestaltet seine Standorte zu dem um, was den Wesenskern des Büros künftig ausmacht: einen Ort der Zusammenarbeit, Innovation und Gemeinschaft. Gleichzeitig sind dies Prinzipien, die auch unsere Architektur, unsere Beratungen zu New Work und unsere Arbeitsweise charakterisieren.


Corona hat nur beschleunigt, was schon auf dem Weg war: Die Veränderung von starren Strukturen zu einem flexiblen, teils mobilen und teils bürobezogenem Arbeiten in Projektteams, die engmaschig vernetzt nach innen und außen agieren.


Für eine Kreativorganisation wie planquadrat ist dies die Chance, die innovative Dynamik in unserer Arbeitswelt zu gestalten und damit die Flexibilisierung von Zeit und Raum in unterschiedlichen Lebensphasen und -stilen abzubilden.



Unsere Unternehmensziele lassen sich nur mit Teams erreichen, deren Mitglieder unterschiedliche Disziplinen, Charaktere und Erfahrungen mitbringen und basieren auf einer auf Kollaboration ausgerichteten Arbeitsweise.


Da wir zur Entfaltung unseres kreativen Potentials außer Innovationskraft viel Vertrauen, Intuition und Wissen benötigen, stellt sich in dieser dynamischen neuen Welt die Frage, um welches Lagerfeuer wir sitzen, welche Werte wir teilen, was uns emotional wärmt und wo wir unsere Gemeinschaft als Innovationsquelle erleben. planquadrat hat daher an allen Standorten die Büroflächen zukunftsfähig umgebaut und gestaltet, seien es Gemeinschaftsflächen für Begegnungen und Gespräche, flexible Arbeitsplätze für die Standortnomaden unter uns und für Gäste, sowie die ergänzenden Angebote wie Küchen, Telefonzellen, Bars und mehr.


Unsere architektonisch qualitätsvollen Büros sind in der auf Konnektivität zielenden Welt das analoge Pendant zur Digitalisierung und der mobilen Arbeit. Hier sollte man sich als Unternehmen nicht für eines von beiden entscheiden, sondern beides entwickeln und gestalten.


Damit wird das Büro zu einem inspirierenden Ort der Gemeinschaft und des Teams, was für die Innovationskraft einer Kreativorganisation unabdingbar ist.









Ähnliche Prozesse beobachten wir auch bei unseren Kunden, die ebenfalls einen Wandel der Bürokulturen und Arbeitsanforderungen beschreiben. Es stehen die Fragen im Raum: Wie werden die Büroflächen zukunftsfähig? Wie sind zukunftsfähige Büroflächen im jeweiligen Unternehmen gestaltet?


Als Architekten begleiten wir diesen Wandel mit einer umfassenden Bedarfsanalyse und einer zielgerichteten Beratung unserer Kunden und Bauherren. Im Ziel geht es darum, einerseits langlebige und resiliente Bürostrukturen zu entwickeln und andererseits die aktuellen kurzfristigen Bedarfe räumlich, technisch und wirtschaftlich umzusetzen. Eine unserer ersten Planungen dieser Art ist das Innovationcenter in Hanau, das auf dem neu strukturierten Heraeus-Campus das zentrale, imageprägende Gebäude ist und im Inneren eine auf Kommunikation ausgelegte Büro- und Laborstruktur zeigt. Die Konzeption dieses Gebäudes erfolgte auf Grundlage der rasend schnell voranschreitenden Digitalisierung, die eine Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen vielen verschiedenen Beteiligten über Zeitzonen hinweg auf der ganzen Welt zulässt, Flexibilität voraussetzt und Konnektivität befördert. Gleichzeitig verbildlicht das Innovationcenter die Philosophie, Werte und Innovationskraft des Unternehmens.





Ein weiterer Schritt in Richtung New Work für planquadrat war der erfolgreiche Wechsel vom planorientierten hin zum modellorientierten Planungsansatz in der Umsetzung unserer Architektur z.B. mit der BIM-Methode. So verändert sich die Arbeitsweise zu einem gemeinsamen Hand-in-Hand-Arbeiten mit allen Projektbeteiligen von Projektbeginn an. Zudem werden die Entwurfsprozesse bei planquadrat künftig stärker von KI unterstützt, weshalb schon heute Kollegen diesem Entwicklungsbereich besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Aber das wird eine eigene Geschichte sein …


Springpark Valley, Bad Vilbel



Studie und Konzeption

ausgezeichnet mit dem American architecture masterprize honorable mention, 2021

Springpark Valley schafft ein aktives und zu allen Wochentagen und Tageszeiten belebtes Quartier, das neue Standards setzt. Es steht beispielhaft für New Work: einer Lebenswelt, in der Arbeiten und Innovation, Sport, Gemeinschaft, Natur und Einkaufen in einem Quartier erlebt werden.


Der Springpark Valley verbindet Arbeiten und Inspiration, Gemeinschaft und Digitalisierung, smarte Technik und Mobilität. Gleichzeitig werden durch kurze Wege Ressourcen geschont und durch die Integration von Grün und Erholung eine soziale Interaktion gefördert. Der Springpark Valley wird somit zu einem lebenswerten Quartier, in dem das Miteinander von globaler Vernetzung und lokaler Qualität und Verwurzelung erlebbar wird.


Grundlage dafür ist ein innovativer Städtebau und Architektur, ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept und zuallererst ein tiefes Verständnis von europäischer Urbanität gepaart mit innovativer Technik. Der Springpark Valley wird damit Ausdruck einer zunehmenden Flexibilisierung von Raum und Zeit, agilen räumlichen Strukturen, modernen Führungsprinzipien und der Visualisierung von Sinnstiftung und Werteorientierung.


Springpark Valley formuliert ein aktives und zu allen Wochentagen und Tageszeiten belebtes Quartier, das neue Standards setzt. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine große Bandbreite an Nutzungen essentiell. Einrichtungen für Forschung und Entwicklung werden ergänzt durch Versorgungseinrichtungen, Restaurants, Fitness, Hotel, Serviced Apartments und anderes Kleingewerbe, die die Vielfältigkeit des Standortes bereichern.




Die Nutzungen verteilen sich auf sieben Gebäude oder „Domes“, die unterschiedliche räumliche Charaktere ausbilden und je nach Erfordernis und Stimmung des Nutzers in Anspruch genommen werden können: Action-, Crazy Chaos-, Future-, Music-, Nature-, Silent- und Welcome Dome. Sie ermöglichen eine flexible Nutzung der Angebote 24/7 ganz frei nach dem Motto: Einen Arbeitsplatz mieten und 6.000 unterschiedliche nutzen können.

Das Konzept richtet sich an die Innovationsabteilungen großer und mittelständischer Unternehmen und Startups, die den Wechsel vom Mieter zum Nutzer des Quartiers gedanklich vollzogen haben.


Technische Grundlage für den Betrieb des Campus sind ein eigenes Datacenter, Highspeed-Datenleitungen, On-Demand-Storage-Boxen, SpringParkValley APP, Sharingangebote Mobilität, Booking Infrastruktur, Convenience / Komplettservice. So kann unter Einbeziehung modernster Techniken und künstlicher Intelligenz von der Bauweise bis hin zur Nutzung ein innovatives Konzept gedacht werden.




Da das Projekt im Integrated-Project-Delivery-Verfahren (IPD) bearbeitet wurde, sind alle Planer und ausführende Firmen von Anfang an miteinbezogen. Grundlage dieser Arbeitsweise ist natürlich ein funktionierender BIM-Workflow sowie ein selbstverständlicher Umgang mit dem Thema des Lean-Managements. planquadrat ist eines der wenigen Architekturbüros in der Bundesrepublik, die ein solches Verfahren begleiten können.

New Work



Raum für neue Bürokonzepte – planquadrats Konzepte stellen den Menschen in den Mittelpunkt


Der Wesenskern des zukunftsweisenden Büros ist Kollaboration und Konnektivität. Der dafür in unsere Zeit passende Raum will neu erfunden werden. Dabei ist die Arbeit von morgen bereits da: Wir müssen sie bloß erkennen und gestalten.

Die Veränderung der Büroarbeit lässt sich in vier Säulen der Transformation beschreiben:

  • Flexibilität von Zeit und Raum

  • agile Prozesse und Strukturen

  • moderne Führungsprinzipien

  • Sinnstiftung und Werteorientierung.



Diese vier Säulen des tiefgreifenden Wandels in der Arbeitswelt werden in einer nicht zu überschätzenden Weise durch eine sich immer weiter beschleunigende Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt getrieben. Beispielhaft sei hier das Thema mobiles Arbeiten und Homeoffice genannt, das zu Beginn der Pandemie noch von den meisten Arbeitgebern grundlegend abgelehnt worden ist und nun aus dem realen Leben nicht mehr wegzudenken und zu diskutieren ist. Statistisch gesehen arbeiten 81% der Menschen gerne zu Hause, 83% fühlen sich sogar produktiver dort. Allerdings vermissen sie den Kontakt zu den Kollegen und die persönliche Zusammenarbeit. (Quelle: Rosie Haslem, spacelab, 2021).


New Work hat sowohl Auswirkungen auf unsere gebaute Umwelt, den Städtebau und die Architektur – also unsere physische Welt - als auch auf unser digitales Erleben der Welt. Die Veränderungen, die sich daraus für die Architektur ergeben, lassen sich anhand der vier Säulen der Transformation beschreiben.



Wohnen, Arbeiten, Gastronomie, Gemeinschaft - als orangenes Feld mit weißen Worten


New Work und die Bedeutung des Headquarters


1.

Wir arbeiten vermehrt an unterschiedlichen Orten und nicht mehr nur in einem Büro. Die Flexibilisierung von Raum und Zeit schreitet voran. So erleben wir unsere Arbeit im Headquarter, unterwegs und im Homeoffice oder Co-Working. Dies verändert die Bedeutung des Headquarters für die Unternehmen: Es wird multifunktional und macht ergänzende Angebote zum Arbeitsplatz, der ja sonst überall sein könnte. So werden gemeinschaftsstärkende Räume, für Gastronomie, Sport und Gesundheitsvorsorge wichtiger und betonen das Besondere der (räumlich) gemeinsamen Arbeit. Aus einem reinen Bürogebäude wird so eine gemischtgenutzte Immobilie oder anders gesprochen: ein ganzes Quartier in einem Haus.






Im Headquarter zeigt sich die Identität und Unverwechselbarkeit des Unternehmens und tritt in seiner Architektur gestalterisch in Erscheinung – für die Mitarbeiter genauso wie für Kunden und externe Partner.


2.

Durch die Digitalisierung werden Prozesse und Strukturen immer agiler und die Innovationszyklen beschleunigen sich drastisch. Natürlich bedeutet dies eine erhöhte Anforderung an Flexibilität in den räumlichen Strukturen, da man Unvorhersehbares – wie Innovation oder strukturelle Veränderungen eines Unternehmens – nicht auf lange Sicht planen kann. BIM spielt in diesem Anforderungskanon als Arbeitsmethode eine ebenso große Rolle wie Lean Management in den Planungs- und Umsetzungsprozessen. Die architektonisch räumliche Herausforderung wird es entsprechend sein, in einer langfristig flexiblen Hülle kurzfristig immer wieder neue und spezifische Ideen von Arbeitsprozessen, Funktionalitäten und Gemeinschaft abzubilden.




Flexibilität und Resilienz der baulichen Struktur sind für eine nachhaltige Architektur der Zukunft entscheidende Erfolgsfaktoren.


3.

Inhaltliche und organisatorische Komplexitäten nehmen zu und erfordern moderne Führungsprinzipien. Die Abnahme von Kontrolle und die Zunahme von Selbstführung werden die Zukunft prägen. Mit der Zunahme der Eigenverantwortung, der Reduktion der Präsenzpflicht im Büro auch für Führungskräfte wird das Büro zum maßgeblichen Ort des gemeinsamen Erlebens, der Wahrnehmung von In-Resonanz-Sein. Erst das gemeinsame Arbeiten im Büro macht alle anderen Orte der Arbeit und die erhöhte Mobilität für ein Unternehmen zukunftsfähig.





Das Headquarter ist Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und damit auch der Innovation.


4.

In dieser agilen Welt werden Sinnstiftung und Werteorientierung zur vierten Säule der Transformation für eine neue Generation von Mitarbeitenden. Die gebaute Arbeitswelt sollte möglichst authentisch sein, die Unternehmenswerte spiegeln und die Haltung zur Umwelt beschreiben. Für den gebauten Raum bedeutet dies, dass das Headquarter oder der Campus die Unternehmenswerte sichtbar und erlebbar machen. Sie bringen neue Standards wie im Biophilic Design oder den well building standard hervor.


Werte werden zum verbindenden Element zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden


Somit wird deutlich, dass New Work und damit Innovation im Wirtschaften nur gelingen kann, wenn der Mensch auf eine neue Art und Weise im Mittelpunkt dieses Wirtschaftens steht und gemeinsame Werte spürbar in einem Unternehmen gelebt werden.


Der Mensch und sein Erleben stehen nicht nur im Mittelpunkt der Architektur sondern auch im Mittelpunkt von New Work.


(s.a. Zukunftsinstitut GmbH, 2020, Wirtschaften nach Corona, The Next Generation of Business)

0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen